von Porto nach Muxia – 9. Etappe – von Pontevedra nach Caldas de Reis

hier gibt´s heute Frühstück

hier gibt´s heute Frühstück

Wie verabredet treffen wir uns heute morgen in Mitten der Altstadt von Pontevedra. Alles ist noch ziemlich ruhig auf den Straßen und eine geöffnete Bar haben wir auch noch nicht gefunden. Gleich hier an dem kleinen Platz brennt dann aber bereis Licht und drinnen werkelt schon jemand. Eine junge Frau kommt raus und beginnt die Tische und Stühle, die am Abend erst übereinander gestapelt wurden, wieder zu verteilen. Sie schaut nicht schlecht, als wir einfach mit anfassen. „Viele Hände schaffen schnelles Ende!“. Sie versteht es zwar nicht, freut sich jedoch trotzdem. Und wir haben auch was davon. Denn sie macht ihre Bar etwas eher für uns auf. Auf Barhockern vertilgen wir unseren Toast, gehen noch mal auf Toilette und marschieren los.

Hier der GPS Track der heutigen Etappe: Klick

QR Code zum Track auf GPSies

QR Code zum Track auf GPSies

Ursprünglich hatten wir ja vor, ab Pontevedra die Route Espiritual, eine Alternative zu gehen. Dabei geht man in zwei Etappen über das Monasterio Cisterciense de Armenteira nach Villanova de Arousa. Von dort gibt es die Möglichkeit sich mit einem Boot bis nach Padron bringen zu lassen. So ist es möglich, dass man keinen Tag zusätzlich unterwegs ist, obwohl die Variante wesentlich weiter ist. Die Route wäre sicher sehr reizvoll gewesen. Ich hatte mir zuvor einige Fotos angesehen. Aber die Sache mit der Bootsfahrt erschien mir doch relativ unsicher. Muss man doch relativ zeitig in Villanova de Arousa angekommen sein, um die Flut noch zu erwischen. Da wir nun doch etwas auf die Zeit schauen müssen, entscheiden wir uns für die klassische Variante weiter auf dem Zentralweg.

El Puente del Burgo

El Puente del Burgo

Der Jakobsweg durch die Altstadt ist durch eine Reihe kleiner in den Fußweg eingelassener blauer Lämpchen gekennzeichnet. Am Tag nutzen die einem wenig. Aber als wir die Bar verlassen, ist es noch ziemlich dunkel und man sieht die Lämpchen soweit sie funktionieren recht deutlich. Das war, finde ich, mal ne gute Idee. Pontevedra liegt an der Ria de Pontevedra, einer tiefen Bucht in der Galicischen Küste am Atlantik. Hier mündet der Rio Lérez in die Bucht und einige Brücken spannen sich über den Fluss. Die „El Puente del Burgo“ist die älteste von ihnen. Auf dieser gelangen wir zum anderen Ufer des Rio Lérez.
auf der Brücke über den Rio Lérez

auf der Brücke über den Rio Lérez

Uns begegnen auf der Brücke vier Holländer, die wir bereits eine ganze Weile kennen und mit denen wir hier und da ein Paar Worte wechseln. Heute meinen sie scherzhaft, dass das aber nun Honorar kostet, wenn ich sie fotografiere. Schnell verlassen wir die Hauptstraße nach der Brücke nach links und die Stadt auf einer unbelebten Nebenstraße. Die Umgebung nimmt immer mehr dörflichen Charakter an. Vorbei an einem Sumpfgebiet, welches unter Naturschutz steht, erreichen wir entlang einer Bahnlinie über Pontecabras die Kirche von Alba. Hier sitzt ein steinerner Brillenträger auf einer Bank, der uns freundlich anlächelt und zu einer kurzen Rast einlädt.
Rast bei Don Juan Lopez Souto in Alba

Rast bei Don Juan Lopez Souto in Alba

Es ist der ehemalige Pfarrer des Ortes Don Juan Lopez Souto, dem 2008 die Einwohner hier ein Denkmal gesetzt haben. Die Kirche Santa Maria de Alba ist wiederum leider verschlossen. Der weitere Weg ist recht reizvoll und wenig anstrengend. Kleine Ortschaften und Siedlungen wechseln sich mit schattigen Waldwegen ab. In San Amaro gehen wir direkt auf eine kleine Bar zu. Auch das Holländer – Quartett ist schon da. Also lassen wir uns auch auf den Aluminium – Stühlen nieder. Gerade als wir weiter wollen, kommt eine riesige Gruppe Pilger ebenfalls geradewegs auf die Bar zu. Es mögen mindestens 40 Leute sein. Hui – noch mal Glück gehabt. Wenn die alle vor uns gewesen wären, hätte es schlecht ausgesehen mit Kaffee con Leche. Diese Gruppe sollte uns noch mehrfach begegnen, nicht immer in positiver Weise.
noch 50 Kilometer bis Santiago

noch 50 Kilometer bis Santiago

Nach etwa einem Kilometern erreichen wir Portela. Gleich am Ortseingang gibt es eine Gabelung. Nach rechts geht es zur „Albergue Muncipal Concello de Barro“. Wir jedoch wandern weiter bergab durch Portela. Über kleine Asphaltstraßen durch lockere Eichen- und Eukalyptuswälder oder an Wein- und Maisfeldern vorbei erreichen wir an der N550 Barillos. Hier direkt an der Fernverkehrsstraße, die wir wieder sehr vorsichtig überqueren, finden wir eine kleine Bar. Bis Caldas de Reis kann es nicht mehr weit sein. Bei einem Glas Bier mache ich den Vorschlag, einen kleinen Abstecher zu machen. Ich habe da was von einem Wasserfall gelesen, der diesen kleinen Umweg lohnt.
Infotafel zum Nationalpark des Rio Barosa

Infotafel zum Nationalpark des Rio Barosa

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich mache eigentlich nur ungern solche Abstecher, wenn ich auf der Etappe bin. Vielleicht habe ich auch deshalb eine Kamera mit so einem großen Zoombereich. Man muss nicht bis ganz nah dran gehen. Es klingt zwar paradox. Aber eigentlich bin ich wie viele andere Pilger lauffaul. Abweichungen vom Weg oder gar zurück zu gehen, ist verpönt. Und wenn man sich gar verläuft, ist das ne Katastrophe. Aus dem Grund beschäftige ich mich auch vor solch einer Tour immer intensiv mit der Streckenerkundung und lade mir GPS Tracks auf das Smartphone. So manchmal hat mich das vor Umwegen bewahrt. Wobei mir auch immer wieder bescheinigt wird, dass ich einen relativ guten Orientierungssinn besitze. Aber sicher ist sicher! Hier nun mache ich eine Ausnahme. Ohne meine Recherche hätte ich diesen kleinen Abstecher auch sicher nicht gefunden. Weil es heute mit 24 Kilometern wiederum nicht sehr weit ist und wir gut in der Zeit liegen, können wir uns das leisten. Gleich neben der Bar finden wir den beschilderten Abzweig zum „Parque Natural Barosa“.
Kaskaden des Rio Barosa

Kaskaden des Rio Barosa

Dass dieser recht beliebt und touristisch bedeutsam ist, erkennen wir sofort am großen Parkplatz an der N550, auf dem sogar Busse Platz finden würden. Heute stehen dort nur zwei Pkw. Wir werden also unsere Ruhe haben. Eine breite Asphaltstraße führt uns etwas bergauf an einem Hang entlang in ein schmales Tal. Bereits nach etwa 300 Metern (vorausgesagt waren 600) sehen wir unser Ziel, eine Kaskade von mehreren Wasserfällen, die sich in das schmale Tal schmiegen. Wir gehen über eine kleine Holzbrücke, die sich im Bogen über den Rio Barosa spannt und stehen vor einem großen Wasserbecken. In dieses stürzt der Wasserfall. Leider beginnt es gerade zu regnen. Wieso auch nicht? Wir sind schließlich in Galicien. Rechts neben dem Wasserfall sehen wir einen kleinen Platz mit einer Art überdachter Bar, die jedoch schon lange ihre Saison beendet haben muss. Aber als Unterschlupf vor dem kurzen Regen ist sie gut geeignet.
ein ganzes Stück weiter oben

ein ganzes Stück weiter oben

alte Wassermühle am Rio Barosa

alte Wassermühle am Rio Barosa

Ich kann es nicht abwarten und steige links neben der provisorischen Bar einen kleinen Pfad hinauf zu den Kaskaden. 14 alte Wassermühlen reihen sich hier links und rechts des Wasserfalls aneinander. Gut zu erkennen sind noch die künstlich angelegten Wasserkanäle, die das Wasser vom Fluss abzweigen und auf die Mühlräder leiten. Mühlräder sind leider nicht mehr vorhanden. Interessant ist die Anlage aber deswegen nicht minder.

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der Blick von Oben

der Blick von Oben

Die großen Steine sind sehr glitschig nach dem Regen. Ich balanciere auf ihnen, bis ich nicht mehr weiter komme. Die anderen folgen mir kurze Zeit später nach. Schön ist, dass die Sonne auch wieder raus kommt. Von hier oben haben wir einen genialen Ausblick auf die gesamte Kaskade. Dieser Abstecher hat sich definitiv gelohnt, da sind wir uns einig. Immer wieder halten wir inne, um den Ausblick zu genießen oder Fotos zu machen. Doch irgendwann müssen wir uns losreißen und gehen zur Straße zurück. Dieser folgen wir auf dem Randstreifen weiter nach Norden, werden aber immer wieder in kleine Wege umgeleitet, die natürlich viel schöner sind als die belebte Nationalstraße.Wir laufen durch Weinfelder, auf denen die Lese in vollem Gange ist. Ganze Familien ernten hier die reifen Trauben. Auf Holzgestellen überranken die Reben den Weg.
der Weg durch die Weinlauben

der Weg durch die Weinlauben

Es ist wie in einem Tunnel, von dessen Decke der Wein hängt. Doch Vorsicht! Naschen kann hier gefährlich werden. Oft sieht man Rückstände von Spritzmitteln auf den Pflanzen, vielleicht auch als Abschreckung für die Pilger. Denn bei den Pilgerzahlen – wenn da jeder sich einfach bedient? Da würde die Ernte wohl schmaler ausfallen. Man kann aber darauf vertrauen, dass einem immer wieder Wein zum essen angeboten wird. Der Weg zieht sich noch etwas und diese idyllischen Weinwege werden immer wieder vom Randstreifen der Nationalstraße unschön unterbrochen. Nicht so schön ist es auch, wie uns Caldas de Reis empfängt. Mit etwas Beklemmung gehe ich an den Häusern vorbei, die vor der Stadt als hässliche Mietskasernen stehen.
der Weg an der N550

der Weg an der N550

Es beginnt wieder leicht zu regnen. Und wir sind froh, als wir unsere heutige Unterkunft in Caldas de Reis erreichen. Während Marion es sich wieder in einem Hotel bequem macht, finden Andrea, Jörg und ich in der „Pilgerpension“ der Bar Timonel unser Bett. Die Bar liegt direkt an der Straße vor der Brücke über den Rio Umia neben dem Gebäude der Polizei. Wir sitzen in der Bar und warten, dass man uns zur Unterkunft bringt. Die Bar ist wirklich sehr einfach und wir sind deshalb sehr gespannt auf unser Zimmer. Das befindet sich in einem Nebenhaus hinten auf dem Hof. Es ist ein moderner Neubau, mit dem die Barbetreiber augenscheinlich noch viel mehr vor hatten.

unsere heutige Unterkunft

unsere heutige Unterkunft

Denn unten befindet sich ein großer Speiseraum in einem Zelt. Davor stehen viele Tische und Stühle, die auf Pilger warten. Auf denen hat jedoch lange niemand mehr gesessen. Alles sieht irgendwie aus wie gewollt und nicht ganz beendet. Völlig überrascht betreten wir die Herberge in der zweiten Etage des Neubaus. Die war ursprünglich sicher mal als Wohnung gebaut worden und besitzt nun allerdings einige Mehrbettzimmer, in denen die Pilger untergebracht werden können. In unserem Zimmer stehen drei Betten. Jörg zieht schräg gegenüber ein. Er hat am gestrigen Abend von Pontevedra aus hier angerufen und hat für sich auf Spanisch!!! ein Einzelzimmer bestellt. Das funktionierte erstaunlich gut. Das Bad und die Küche sind natürlich zur gemeinsamen Nutzung vorgesehen. Alles ist sauber und ordentlich. Wir sind mit unserer Auswahl sehr zufrieden.
die Thermalquellen von Caldas de Reis

die Thermalquellen von Caldas de Reis

Die Römer nannten diese Stadt „Aquis Celenis „, was natürlich an den heißen Quellen liegt, für die Caldas de Reis bekannt ist. Doch bereits lange vor den Römern erkannten die Menschen den Nutzen dieser Quellen. So dass davon auszugehen ist, dass das Gebiet bereits in der Steinzeit besiedelt war und sich schon unsere Vorfahren hier die Füße wärmten. Aber erst die Römer bauten diesen Ort zu einer Badeanstalt aus. An der Römerstraße XIX (Ja die begleitet uns immer noch!) liegend, hat hier wohl so mancher Legionär seine Erholung gesucht. Zum Glück gibt es auch heute noch öffentlich zugängliche Quellen. Ich sehe eine solche, als wir vor ihrem Hotel auf Marion warten. Es geht mehrere Stufen hinab und auf der linken Seite sprudelt über einem keinen Becken aus zwei Löwenköpfen heißes Wasser.
warme Füße!

warme Füße!

Ich fackele nicht lange, ziehe Sandalen und Strümpfe aus, setze mich auf den Rand des Beckens und tauche vorsichtig meine Füße hinein. Mann ist das heiß!! So langsam ich sie rein tauche, so schnell ziehe ich sie auch wieder aus dem Wasser. Neuer Versuch: Diesmal schon etwas länger. Erst beim dritten Mal lasse ich die Füße drin im Wasser. Der Boden ist sehr glitschig, da mit Algen überwachsen. So langsam wird es angenehm, sehr angenehm sogar. Warum steht das Ding nicht am Anfang des Weges oder wenigstens in jedem Etappenort? Als ich meine Füße wieder heraus nehme, sind sie Krebs – rot. Die Strümpfe lasse ich weg und habe trotzdem noch Stunden später warme Füße.
Iglesia de Santo Tomás

Iglesia de Santo Tomás

Iglesia de Santo Tomás

Iglesia de Santo Tomás

Der Stadtrundgang fällt diesmal ziemlich kurz aus. Es ist auf Grund unseres kleinen Abstechers heute etwas später geworden und wir müssen noch was einkaufen. Zuvor besuchen wir jedoch die Iglesia de Santo Tomás Becket. Sie befindet sich im Zentrum der Stadt umgeben von hohen Palmen, in denen für uns unsichtbar hunderte von Vögeln zwitschern. Die Kirche ist dem heiligen Tomás Becket geweiht und wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut. Tomás Becket war von 1118 bis 1170 Erzbischof von Canterbury und Lordkanzler von England. Er geriet in einen Rechtsstreit mit der englischen Krone, musste sogar 1164 das Land verlassen, kehrte jedoch 1170 unter dem Jubel der Bevölkerung zurück. Gewaltsam wurde er im Auftrag der Krone zum Schweigen gebracht. Nach seiner Ermordung in der Kathedrale von Canterbury 1170 wurde Backet als Märtyrer der katholischen Kirche bereits drei Jahre später vom Papst heilig gesprochen. Die gesamte Geschichte kann man hier nachlesen.

Meine Füße sind immer noch schön warm und es sieht so aus, als hätte ich hellrote Socken an. Scheint doch etwas dran zu sein an der heilenden Wirkung der Quellen. Wir haben auch beobachtet, dass einige sich hier in Plastik – Kanistern Wasser abfüllen. Apropos „abfüllen“, wir brauchen noch was zu trinken und Wegzehrung für morgen.
Schnell ist ein kleiner Laden gefunden. Auffällig ist hier drin, dass man sich entweder eine Leiter mitbringen oder besonders groß sein muss, um in die oberen Etagen der hohen Regale zu reichen. Ich suche noch eine Flasche „Roten“ für heute Abend und habe wegen meiner begrenzten Körpergröße nicht so die große Auswahl. Ich beschränke mich also bei meiner Suche auf die unteren Bereiche der Regale. Aber auch hier bin ich etwas überfordert und ehe ich lange suche, greife ich einfach zu einer Flasche, von der mir das Etikett am besten geällt. Dass dies Portwein war, fällt mir erst viel später auf, als wir ihn in der Unterkunft öffnen. Doch noch ist es nicht so weit. Denn wir suchen erst mal eine Gelegenheit, wo wir was schnelles und billiges zu essen bekommen.
Abendessen am Fluss

Abendessen am Fluss

Gleich in der Nähe der Brücke über den Rio Umia finden wir eine Bar mit Freisitz direkt am Ufer. Leider sind fast alle Plätze besetzt. Es sind alles Pilger, die sich hier bereits vor uns nieder gelassen haben. Man hat da sehr schnell einen Blick dafür. Schnell rückt man zusammen, damit wir auch noch Platz finden. Irgend ein Meeresgetier ist auch bald gefunden, dem wir den Garaus machen. Nach dem ersten Glas Rotwein wollen wir eigentlich schon wieder gehen, als uns was dazwischen kommt und wir weiteren Wein bestellen „müssen“. Am Nachbartisch sitzt eine Gruppe junger Spanier. Und wie wir die Spanier so kennen, reden alle sehr laut, sehr schnell und alle gleichzeitig. Sie beginnen plötzlich im Rhythmus zu klatschen und schon findet sich ein Pärchen, welches beginnt zu tanzen. Musik gibt es keine. Also singen sie selbst. Alle werden von der Darbietung angesteckt, wippen im Takt, applaudieren wie wild und rufen „Zugabe!!“. Noch ein Tanz, diesmal was bekanntes: Makarena kennt jeder. Und schon bildet sich ein Karree zahlreicher Barbesucher, die die typischen Tanzbewegungen gleichzeitig ausführen. Der Barbesitzer hat ein Einsehen und stellt eine Lautsprecherbox nach draußen. Was soll ich weiter schreiben? Das ganze kommt eigentlich nur per Video rüber:

„Eviva Espania!!“ brüllen alle den Schlager, der ja auch bei uns sehr bekannt ist. Der Platz zwischen den Tischen und der Bar füllt sich immer mehr und der Barbesitzer macht Fotos auf seinem Smartphone. Ich glaube, das bekommt er auch nicht alle Tage geboten. Und wenn, dann sind es sicher spanische Pilger, die hier Stimmung in die Bude bringen.
der Übeltäter

der Übeltäter

Wir sind begeistert, müssen aber irgendwie ein Ende finden. Zum Glück müssen die Spanier anscheinend 22 Uhr in der Herberge sein. Sonst wäre es sicher noch später geworden. So aber sind wir auch gegen 22 Uhr in der Unterkunft. ABER! da ist ja noch die Flasche im Beutel. Die werden wir doch nicht morgen im Rucksack durch die Gegend tragen. Nee, die machen wir noch schnell alle. Wir wissen derzeit immer noch nicht, dass es Portwein ist. Ich wundere mich noch über den seltsamen Verschluss. Erst beim ersten Schluck aus der Tasse werden die Augen ganz groß. Zu dritt wäre so eine Weinflasche relativ schnell ausgetrunken. Aber Portwein ist da schon ein anderes Kaliber. 19% Alkoholgehalt steht auf der Flasche ganz klein in der Ecke. Lecker ist der! Kurz und gut, wir bekommen die Flasche irgendwie leer und schlafen anschließend sehr schnell und fest ein.
Guuude Nachd!

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