von Porto nach Muxia – 10. Etappe – von Caldas de Reis nach Padrón

Der 100. Post in diesem Blog!!!!

Der Weg aus Caldas de Reis

Der Weg aus Caldas de Reis

Zur Feier des Tages gehen wir heute nach Padrón. Das ist die vorletzte Etappe vor Santiago. Alpinistische Fähigkeiten sollte der Weg von heute uns eigentlich nicht abverlangen. Der höchste Punkt liegt bei etwa 160 Metern über dem Meer. Und so können wir ganz easy am Morgen los laufen. Ich bin wieder mal der erste, der unten vor der Unterkunft steht und ungeduldig auf den Rest der Truppe wartet. Bereits bemerkt habe ich mit Bedauern, dass die Bar vorne an der Ecke noch geschlossen ist. Als Andrea und Jörg sich zu mir gesellen, gehen wir gemeinsam zu Marions Hotel, welches direkt am Weg liegt. Sie hat noch ein paar Probleme mit der Bezahlung, da die Rezeption noch nicht besetzt ist. Ja – wir Pilger sind ein frühes Völkchen. Da kann so mancher nicht mithalten. Das wir hier mithalten, grenzt allerdings an ein Wunder nach der gestrigen Nacht. Jedenfalls geht es mir nach diesem Portwein Gelage bemerkenswert gut. Andrea schaut da heute noch etwas zerknautschter aus der Wäsche.
Hier der Link zum GPS Track der heutigen Etappe: Klick
QR Code zum Track auf GPSies

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Brücke über den Rio Bermana

Brücke über den Rio Bermana

Da Marion an unserem Gelage keinen Anteil hatte, ist sie wohl heute morgen die frischeste. Noch dazu hat sie gestern glaube ich das Wellness – Angebot des Hotels genutzt. Das heilsame heiße Wasser sprudelt ja hier gleich um die Ecke aus dem Boden. Endlich sind die Zahlungsmodalitäten geklärt und wir können los. So richtige Frühaufsteher scheinen die Caldas de Reis(er) nicht zu sein. Wir sind auf der Suche nach einem Frühstück. Erst an der Brücke über den Rio Bermana entdecken wir auf der rechten Seite ziemlich versteckt eine kleine Bar. Was wir bestellen, muss ich wohl nicht noch einmal nieder schreiben. Bevor wir nach dem Frühstück weiter gehen, mache noch ein paar Fotos von der romantischen Brücke.

Viadukt der N550

Viadukt der N550

Der Weg hinter Caldas de Reis verläuft zunächst zwischen Feldern und Weinstöcken entlang einer Überlandleitung, die die Aussichten etwas „verschandelt“. Wir durchschreiten ein riesiges Viadukt, auf dem die N550 sich über das flache Tal schwingt. Viel Verkehr ist noch nicht, so dass wir die Ruhe in der Natur noch genießen können. Wenig später verschwindet der Weg auf Hohlwegen wieder einmal im Wald. Mein Schritt ist heute recht zügig und für meine Verhältnisse auch sehr raumgreifend. Kurz gesagt, ich komme gut voran und erarbeite mir einen respektablen Vorsprung vor den anderen.
Schlangestehen auf dem Caminho Portugues

Schlangestehen auf dem Caminho Portugues

Als plötzlich die riesige Pilgergruppe, der wir bereits gestern begegnet und vor der wir geflüchtet sind auftaucht, beschleunige ich unbewusst meinen Schritt noch mehr und ziehe an der Schlange vorbei. Ich grüße jeden der schätzungsweise 30 bis 40 Pilger freundlich, ohne von nur einem einen Gruß erwidert zu bekommen. Meine Lust am grüßen nimmt mit jedem Überholvorgang ab, vielleicht auch weil mir auf der Bergauf – Passage etwas die Luft ausgeht. An der höchsten Stelle bin ich aber vorbei an der Truppe, die sich immer noch schweigend im Aufstieg befindet. Der nächste Ort heißt O Cruzeiro. Hier kreuzt der Caminho wieder mal die N550. Und wo eine Hauptstraße durch einen Ort führt, das haben wir gelernt, gibt es auch eine Bar. Und richtig, nur 150 Meter links neben der Kreuzung mache ich unmissverständlich eine solche aus. Nun muss sie nur noch geöffnet haben. Ich warte jedoch bevor ich das prüfe an der Kreuzung auf die anderen. Unterdessen schließen Ingrid und Willem (ihr könnt euch erinnern – das deutsch – holländische Pärchen, welches wir vor Pontevedra kennen lernten) zu mir auf und wir gehen gemeinsam zur Bar ohne auf die anderen zu warten.
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Ich bleibe draußen stehen und warte auf einer Bank sitzend immer noch auf meine Mitstreiter. Diesen zuvor kommt jedoch die schweigende Pilgergruppe, bemerkt ebenfalls die Bar und stürzt in einer wahren Menschenlawine hinein. Ingrid kommt nach ein paar Minuten genervt wieder heraus und regt sich fürchterlich auf wegen des Benehmens, die die Schweiger an den Tag legen. Ingrid wurde einfach von der Bar gedrängt und nach hinten geschubst, obwohl sie ja eigentlich eher drinnen war. Sie hatte keine Chance gegen die Übermacht der Stille. Da diese nun doch gebrochen werden musste, um mit einigen Worte was zu bestellen, meint nun Ingrid, dass es sich wahrscheinlich um Dänen handelt. Ich mutmaße, dass sie wahrscheinlich irgend ein Schweige – Gelübde abgelegt haben müssen, da auf dem Weg niemand von ihnen spricht.
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Das ist alles sehr seltsam für mich. Noch dazu, dass sie sich gerade offenbar alles andere als christlich benommen haben. Nun ja, wir lassen die Diskussion, kümmern uns um uns und ziehen weiter ohne die Bar aufzusuchen. Eine solche finden wir dann wenig später direkt an der N550. Wären wir allerdings bei der zweiten Überquerung der Straße ihr nur 1 Kilometer nach links gefolgt, hätten wir uns nun den Umweg gespart. Denn etwas abseits vom Weg gehen wir ein ganzes Stück wieder hinab zur Straße und sehen dort die Stelle, an der wir noch vor dem bewältigten Anstieg bereits schon mal waren. Wie bereits geschrieben, ärgere ich mich regelmäßig über solche „sinnlosen“ Wege, da ich ja eigentlich lauffaul bin. Doch schuld bin ich ja selbst. Denn gefunden habe ich die Bar auf dem Kartenmaterial meines Handys. Vom Weg aus gesehen hätten wir die nicht. Na egal, wir haben ein schönes, bis auf den Verkehrslärm ruhiges Plätzchen gefunden um zu rasten.
zu schnell gelaufen

zu schnell gelaufen

Wieder zurück auf dem Weg, steht plötzlich am Ortseingang von Magarinos ein vermeintlicher Ordnungshüter mit seinem Dienstwagen da, der gerne hätte, dass wir uns in sein Buch eintragen. Die machen hier wohl eine Art statistische Erhebung, soviel wir verstanden haben. Wir schreiben uns bereitwillig ein, ohne zu wissen wozu, zücken unsere Pilgerausweise und lassen uns bei der Gelegenheit gleich einen Stempel von dem Herren geben. Da andere Pilger unterdessen einfach unbehelligt vorbei laufen, gehen wir davon aus, dass die Angaben zur Person freiwillig sind. Die Fotos erklären wir dann allerdings so: „Wir sind zu schnell gelaufen und wurden geblitzt!“ Es sieht wirklich fast so aus.
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Der anschließende Weg durch einen Wald ist sehr idyllisch und wir finden sogar Pilze am Weg. Das sind wunderschöne Steinpilze, wie aus dem Bilderbuch. Marion hat ruck zuck das Messer in der Hand und schneidet sie ab. „Wo willst du denn mit den Pilzen hin?“ frage ich. „Die schnipple ich klein zum trocknen.“ klärt mich Marion auf, die wie es mir scheint, eine richtige Pilztante ist. Ich selbst kenne höchstens 4 bis 5 Arten. Der Rest bleibt stehen. Besonders im Ausland, weit weg von zu Hause, habe ich kein so gutes Gefühl wenn es um Pilze geht. Die sehen oft ganz anders aus, weil die Böden und das Klima sich halt unterscheiden. Marion ist sich jedoch sicher: Das sind Steinpilze.
Brücke über den Rio Valga

Brücke über den Rio Valga

Auf einer überdachten Brücke über den Rio Valga stehen Bänke, auf denen wir uns nieder lassen. Marion fängt sofort an zu schnippeln. Die zerteilten Pilze wandern in ein Netz, welches Jörg zur Verfügung stellt. Während das Netz ab sofort an Marions Rucksack zum Pilze trocknen baumelt, liegt Jörg´s Zeug also nun lose im Rucksack. Wir haben noch etwas Proviant und machen es uns auf der Brücke ein ganzes Weilchen bequem. So lange, dass uns auch die Dänen wieder überholen können. Im Gänsemarsch ziehen sie grußlos schweigend an uns vorbei. Wir haben Zeit… Jörg und Marion haben bereits eine Unterkunft und auch wir sicherten uns auch etwas im Voraus. Jörg wird immer sicherer bei seinen telefonischen Bestellungen auf Spanisch. Ich bin stolz ihn zu kennen…
Marion und Andrea

Marion und Andrea

Unsere Wahl in Padrón fiel auf das Hostal Cuco. Doch dort sind wir noch lange nicht. Und so dränge ich mal wieder zum Aufbruch. Rumsitzen macht faul. Jörg ist sogar kurz eingenickt! Ich führe schon seit Jahren den Spitznamen „Schinderhannes“. Vor allem in den Walliser Alpen, in denen wir bereits seit vielen Jahre Urlaub machen, habe ich mir diesen Spitznamen redlich verdient. Und so mache ich ihm nun auch hier alle Ehre. Denn so richtig hat keiner Lust, nach der langen Pause weiter zu gehen. Folgerichtig sitzen wir in Valga schon wieder in einer Bar. Es ist aber auch heiß heute!
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Draußen vor der Bar steht mitten in einem Blumenbeet ein Monolith, auf dem ein Paar ausgediente Pilgerschuhe abgestellt wurden. Auf dem Stein ist vermerkt, dass es ab hier nur noch 30 Kilometer bis Santiago sind. Das ist doch ein Grund, sich hier mal ein Bierchen zu gönnen oder? Es ist aber auch wirklich fürchterlich heiß… Wir sitzen auf den blanken Aluminium – Stühlen mitten in der Sonne. Der Schweiß rinnt von der Stirn. Doch wir halten tapfer aus. Ab hier geht der Weg weitestgehend bergab. Auf Steinplatten unter denen sich ein Abflussgraben befindet wandern wir hinab ins Tal des Rio Ulla. Von Pontesecures aus sehen wir bereits am anderen Ufer des Ulla die Stadt Padrón. Wir überqueren den breiten Fluss entlang der N550, verlassen die Hauptstraße aber sofort wieder, um im weiten Bogen um die Altstadt, entlang eines Kanals zum Paseo de Espolon, einer breiten Platanenallee auf der Westseite der Altstadt zu gelangen. Die Espolon Promenade gilt als größter Marktplatz Galiciens und an jedem Sonntag ist hier Markttag. Die Ausmaße dieses Platzes sind in der Tat gewaltig. Heute ist er jedoch fast leer. Es ist Mittwoch. Hier trennen sich nun unsere Wege, da wir ja wieder in unterschiedlichen Herbergen übernachten. Auf der Suche nach dem richtigen Weg zum Hostal spricht uns ein älterer Herr, wie es scheint ist es der Besitzer der Bar hinter ihm an und meint, dass die Bar bereits 6 Uhr geöffnet ist. Geschäftstüchtig der Mann, denke ich mir. Bin aber froh, dass wir morgen Früh offenbar nicht mehr suchen müssen. Außerdem liegt die Bar direkt am Weg, wie ich sehe.
Paseo de Espolon

Paseo de Espolon

Den richtigen Weg zum Hostal Cuco zu finden fällt mir dann jedoch etwas schwer. Nach ein paar Irrungen frage ich dann einen Passanten. Männer wissen, dass das ein Mann wirklich ungern macht, dieses nach dem Weg fragen. Ich auch!! Dabei wäre es so einfach gewesen. Wir stehen fast davor. Gegenüber des botanischen Garten befindet sich das Hostal in einem Mehrgeschosser. Den Betreiber des Hostals finden wir in der Bar, die sich nur einen Eingang daneben befindet. Die Bar gehört wohl ebenfalls ihm. Wir erledigen die Formalitäten. Obwohl im Pilgerführer steht, dass die Preise in Padrón wegen der Nähe zu Santiago als wenig christlich gelten, sind wir über den Preis für das Zimmer angenehm überrascht.
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im botanischen Garten

 ganz bekomme ich ihn nicht auf´s Bild

ganz bekomme ich ihn nicht auf´s Bild

Wir zahlen für das Doppelzimmer 30 Euro und erwischen auch noch ein Zimmer hinten raus. Vorn an der N550 bekommt man sicher kaum Ruhe des Nachts. Wir bekommen einen Schlüssel für die Haustür und schauen uns nach dem duschen erst mal den botanischen Garten an. Hier stehen jede Menge imposante Gewächse in einer gepflegten Anlage. Besonders die Mammutbäume haben es mir angetan. Auch die riesigen Kamelien finden unser Interesse.

Dann gehen wir in die Stadt. Durch das Wirrwar der engen Gassen erreichen wir wieder den Paseo de Espolon an dessen nördlichem Ende die Santiago Kirche steht. Die ist zum Glück offen und wir können eine der wichtigsten Reliquien dieses Weges betrachten. Unter dem Altar befindet sich in einem Glaskasten der Pedrón, der Stein, an dem der Legende nach das Boot, mit dem der Leichnam des heiligen Jakobus über das Meer kam, fest gemacht hatte, bevor der Heilige in einem Ochsenkarren zu der Stelle gebracht wurde, an dem sich heute die Kathedrale von Santiago de Compostela erhebt. Der Stein befand sich ursprünglich unweit der Kirche am Flussufer und wurde wahrscheinlich schon bei den Kelten und Römern zu rituellen Handlungen genutzt. Diese Römer begleiten uns bereits auf dem gesamten Weg. Auch mit dieser Stadt haben sie also was zu tun. Bei ihnen hieß sie Iria Flavia und war ein bedeutendes Zentrum des Handels. Bevor wir die Santiago Kirche wieder verlassen, lassen wir noch unseren Pilgerpass stempeln.
der Pedrón in der Jakobus Kirche

der Pedrón in der Jakobus Kirche

die Fuente del Carmen

die Fuente del Carmen

Dann gehen wir über die Brücke zur Fuente del Carmen. Das ist ein Brunnen kurz vor dem Aufstieg zum Santiaguino do Monte, einer Jakobsstatue, die die Stelle kennzeichnet, an der Jakobus bei der Christianisierung der Iberischen Halbinsel seine erste Predigt gehalten haben soll. Der Brunnen zeigt in einem Relief die Überführung des Jakobus nach seiner Hinrichtung in Jerusalem. Wir steigen hinauf zum Convento del Carmen. Vom großen Balkon – artigen Vorplatz hat man einen schönen Blick auf die Altstadt. In das Innere der durch große Gittertore verschlossenen Kirche erhaschen wir nur einen Blick durch einen Türspalt. Über dickes ausgetretenes Steinpflaster gehen wir an der Herberge vorbei, die (wen wundert es) um diese Zeit bereits „kompleto“ ist, zurück zur Brücke.
Blick auf Padrón

Blick auf Padrón

Unter dem Denkmal der Rosalia de Castro lassen wir uns auf den Alu – Stühlen nieder, trinken etwas und warten auf Marion und Jörg, mit denen wir uns hier treffen wollen. Rosalia de Castro (1837 – 1885) kam hier aus Padrón und ist eine der berühmtesten Schriftstellerinnen Spaniens. Sie wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und studierte dennoch, was zu jener Zeit sehr ungewöhnlich für eine Frau war. Die siebenfache Mutter starb bereits mit 48 Jahren an Krebs. Ihr Mann ließ ihr umfangreiches literarisches Werk erst nach ihrem Tod verlegen. Das Haus der Rosalia de Castro ist heute eines der meist besuchten Museen Galiciens.
Fuente del Carmen und Carmeliterkloster

Fuente del Carmen und Carmeliterkloster

Doch zurück in die Gegenwart. Denn von Fern sehen wir schon Marion und Jörg über die Promenade schlendern. Kurzerhand beschließen wir, uns die Stadt während der Suche nach was essbarem anzusehen. Wenn man in Padrón ist, muss man unbedingt die Pimentos de Padron probieren, habe ich gelesen. Diese kleinen gebratenen und gesalzenen Paprikaschoten sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Sie werden auch als spanisches Roulette bezeichnet, da sich unter den eigentlich recht milden grünen Paprikaschoten auch mal eine scharfe verirrt, die einem dann den Schweiß auf die Stirn treibt. Lange müssen wir nicht suchen. Auf einem recht einladenden belebten Platz, dem Praza de Macias finden wir ein Restaurant mit Freisitz. Der nette Kellner stellt uns ganz schnell zwei Tische zusammen.
Praza de Macias

Praza de Macias

Ich bestelle Garnelen in Knoblauchsoße und natürlich Pimentos. Diese probiere ich zum ersten Mal und bin begeistert. „Das müssen wir unbedingt auch mal zu Hause machen!“ sagt Andrea. und schon überlege ich, wo man die kleinen Schoten bei uns bekommen könnte. Unterdessen weiß ich, dass man nicht die überteuerten Pimentos im Internet bestellen muss, sondern einige Discounter diese ab und zu recht preiswert anbieten. Natürlich verliere ich beim Spanischen Roulette und erwische eine scharfe Schote. Mann, die hat es in sich!! Zum Glück steht noch genügend Brot auf dem Tisch. Das ist ein lustiger Abend. Alle sind zufrieden, die Umgebung passt und morgen geht es nach Santiago. Das ist dann immer ein freudiger und aber auch ein trauriger Anlass. Denn dann ist es wieder vorbei und man muss sich von lieb gewordenen Menschen verabschieden.
Pimentos de Padrón

Pimentos de Padrón

Doch heute ist heute und wir bestellen uns eine Runde „Cuarenta y Tres“. Das ist ein spanischer Likör, den wir bereits von früheren Pilgertouren kennen. Er soll 43 Zutaten enthalten – deshalb der Name – und das Rezept soll bereits 2000 Jahre alt und sehr geheim sein. Gebraut wird die ölig – klebrige Spirituose seit 1924 von der Brennerei Diego Zamora S.A in Cartagena, Region Murcia. Der deutlich nach Vanille schmeckende Likör ist neuerdings auch in Deutschland erhältlich und sollte gut gekühlt getrunken werden. Am Nachbartisch tauchen die Spanier von Gestern wieder auf. Diesmal tanzen sie allerdings nicht, es gibt aber ein großes Hallo, als sie uns bemerken. Jörg zeigt einige Videos, die er mit dem Smartphone vom gestrigen Abend aufgenommen hat und das „Hallo“ wird noch größer. Rings herum auf dem Platz lebt es. Eltern spielen mit ihren Kindern, die Alten erzählen sich den neusten Klatsch auf einer Bank. Das mag ich am Süden, dass viele am Abend ihr Leben nach draußen verlegen können. Wir sitzen noch lange in der lauen Nacht.
Bis morgen in Santiago!
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