sächsischer Jakobsweg Oederan – (Chemnitz)

der Markt und die Stadtkirche von Oederan

der Markt und die Stadtkirche von Oederan

Das Wetter hat nun heute ein weiteres seiner Register gezogen, leider eins in Moll und nicht in Dur. Nach dem Regen kommt heute auch noch eine steife Briese hinzu, die einem die Regentropfen so richtig ins Gesicht peitscht. „Nützt ja nüscht!“ denke ich, als ich die Tropfen am Morgen auf das Dachfenster trommeln höre. Die paar Kilometer bis Chemnitz werden wir nun auch noch schaffen. Und „es ist nur Wasser“. Letzterer ist der Spruch, den ich mir meist selbst einrede, um mir das Wetter schön zu reden. Genau so wie: „Es gibt kein schlechtes Wetter, wenn man die richtigen Klamotten hat!“ Nee, Nee, ich gebe es ja zu, ich bin ein Schönwetterpilger. Mistwetter verdirbt mir mächtig die Stimmung. Aber wie geschrieben: „Nützt ja nüscht!“ Hier sitzen bleiben und auf besseres Wetter warten, bringt uns auch nicht weiter. Also packen wir unsere sieben Sachen, trinken noch einen Kaffee, essen etwas und verlassen das Haus.

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